Emotionen und Gänsehaut sind bei der Challenge Roth garantiert, der legendäre Solarer Berg steht wohl auf der To-do-Liste eines jeden Triathleten. Und auch heuer wurde mit dem neuen Weltrekord über die Langdistanz in 7:21:04 von Sam Laidlow Triathlongeschichte geschrieben.
Drei Ternitzer erfüllten sich den Traum vom Start in Roth und durften diese weltgrößte Triathlonparty selber miterleben.
Roland Klein konnte zeigen was in ihm steckt und finishte in der beachtlichen Zeit von 10:24:47.
Auch Manfred Grüner (11:58:22) und Markus Lechner (12:07:10) bewiesen Kampfgeist, erlebten Höhen und Tiefen und einen unvergeßlichen Zieleinlauf.
PB von Markus:
„Bei der Challenge Roth zu starten war definitiv ein außergewöhnliches Erlebnis für mich. Man hat wirklich das Gefühl, dass der ganze Landkreis bei diesem Event mithilft und sein bestes gibt, um den Athleten dieses tolle Erlebnis zu bieten. Die Stimmung am Solarer Berg ist unvergleichbar und sorgt für Gänsehaut.
Aus sportlicher Sicht verlief mein Rennen mit vielen Höhen und Tiefen. Vor dem Start war die Anspannung für mich, wie auch schon in Kärnten im vergangen Jahr, spürbar. Man muss im Vorhinein doch viele Dinge erledigen – einen Parkplatz finden, rechtzeitig zum Shuttle kommen und zum Schwimmstart finden. Als ich dann beim Schwimmstart war, war ich aber dann deutlich ruhiger.
Das Schwimmen fand ohne Neopren statt und ich beendete meinen Schwimmsplit mit 1Stunde 33Minuten ziemlich in der erwarteten Zeit. Während des Schwimmens bekam ich leider einen Fusstritt eines anderen Athleten im Gesicht ab. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert und ich konnte mein Rennen fortsetzen. Der Wechsel verlief, für meine Verhältnisse durch die tolle Unterstützung der Helfer, recht rasch.
Der Radsplit war mit etwa 6Stunden 13Minuten im Vergleich zu Kärnten deutlich schneller und durch die diversen Stimmungsnester entlang der Strecke sehr schön. Leider bekam ich etwa bei Kilometer 100 einen Insektenstich im Bereich meiner Oberlippe ab. Diese schwoll daraufhin an. Es war zwar schmerzhaft und ich sah wohl komisch aus, aber kein Grund das Rennen frühzeitig zu beenden.
Mein Laufsplit begann sehr schnell. Ich fühlte mich anfangs richtig gut und konnte bis ungefähr Kilometer 25, ohne Probleme, eine gute Pace halten. Dann begannen aber leider Bauchschmerzen und ich musste einige Kilometer gehen und sogar einmal ganz stehen bleiben. Ich fürchtete den Rest des Rennens gehen zu müssen. Glücklichweiße ließen meine Schmerzen dann aber nach und ich konnte, mit reduziertem Tempo weiterlaufen.
Am Ende überwog das Glück darüber, dass ich das Rennen finishen konnte und ich durfte einen wunderbaren Einlauf in den Zielbereich erleben.
Ich bedanke mich bei allen Vereinskollegen, die mit mir mitgefiebert haben. Mein ganz besonderer Dank gilt meiner Schwester Christine und ihrem Mann Tom, die mir nach Roth gefolgt sind, um mich bei meinem Rennen anzufeuern. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Rolis Familie und Fredis Frau, die mich gleichermaßen angefeuert haben.“